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Krieg im Nahen Osten und Energiekrise: EU verschiebt Öl-Importverbot gegen Russland

Die EU-Kommission hat die Vorlage ihres angekündigten Vorschlags für ein dauerhaftes Einfuhrverbot von russischem Öl verschoben. Einen neuen Termin nannte die Energie-Sprecherin der Behörde nicht, betonte jedoch, Brüssel halte weiter an dem Vorhaben fest.

Als Hintergrund gelten die anhaltenden Turbulenzen auf den Energiemärkten infolge des Kriegs gegen Iran.

Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche setzt nach eigenen Angaben auf eine stärkere Diversifizierung der Energieversorgung. Angesichts hoher Spritpreise in Deutschland wird zugleich über staatliche Eingriffe diskutiert.

Aus der Opposition kommt scharfe Kritik an der Energiepolitik von Bundesregierung und EU. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré sagt im Interview mit RT DE, die EU habe bei den Sanktionen gegen Russland ohne tragfähiges Konzept gehandelt und die wirtschaftlichen Folgen für Europa massiv unterschätzt. Auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Malte Kaufmann sprach im Interview von einer Energienotlage und lehnte staatliche Preisdeckel und andere Markteingriffe ab.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 25. März 2026]

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