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Iran trauert um ermordeten Staatsmann und Philosophen Laridschani

Riesige Menschenmassen haben sich am Mittwoch in Teheran eingefunden, um vom Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, Abschied zu nehmen. Er wurde am Dienstag, gemeinsam mit über 100 Zivilisten, durch einen Luftangriff der USA und Israels auf ein Wohngebäude gezielt ermordet.

Laridschani war bei weitem nicht nur hoher Staatsdiener Irans, sondern Gelehrter und Doktor westlicher Philosophie. Wie vorher schon sein Vater, war auch er ein enger Vertrauter des Ende Februar von den USA und Israel ermordeten, geistlichen Führers, Ajatollah Ali Chamenei.

Der ehemalige Minister Irans für Informations- und Kommunikationstechnologie (2017 – 2021), Mohammad-Javad Azari Jahromi, war ebenfalls auf der Beerdigung Laridschanis und erklärte, dass "die Anwesenheit der Menschen ein Symbol für das Fortbestehen und die Fortführung des Weges dieser Märtyrer ist sowie für die Würdigung ihres Opfers, das sie für das iranische Volk gebracht haben".

"Wir werden niemanden akzeptieren, der uns aufgezwungen wird", versicherte eine Trauernde.
"Möge Gott sie verfluchen. Ich hoffe, dass ihre bösen Taten auf sie zurückfallen", erklärte eine weitere Iranerin, als sie sich zu dem bisherigen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen ihr Land positionierte.

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