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Wadephul: Blockade der Ukraine-Hilfen ist "uneuropäisch" – Lockerung der Sanktionen falsch

Bei seiner Ankunft zum EU-Außenrat in Brüssel am Montag hat Bundesaußenminister Johann Wadephul klargestellt, dass die Ukraine "trotz der brisanten Lage im Nahen Osten unsere europäische Sicherheitspriorität Nummer eins" bleibe.

Er kritisierte, dass das 90-Milliarden-Euro-Hilfspaket durch Ungarn weiterhin "in Geiselhaft genommen" werde. Wer hier "abredewidrig blockiert", spiele Russland direkt in die Hände, so Wadephul: "Das ist nicht nur ein Wortbruch, das ist zutiefst uneuropäisch."

Der Minister warnte zudem, dass die Blockade der Straße von Hormus die Preise für Öl, Gas und Düngemittel treibe, was die russische "Kriegskasse" zusätzlich fülle – eine Lockerung der Energiesanktionen sei daher "definitiv der falsche Weg". Um die Not der 800.000 Binnenvertriebenen im Libanon zu lindern, kündigte Wadephul zudem ein Soforthilfepaket von 188 Millionen Euro an.

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