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Reiche: Gaskauf aus Russland hieße, einen Kriegstreiber zu unterstützen

Am Rande eines EU-Energieministertreffens in Brüssel am Montag hat die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), Fragen der Presse beantwortet.

Auf die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Energielieferungen aus Russland erklärte Reiche: "Eine Gasversorgung aus Russland wäre ein Rückschritt und hieße, sich zurückzubegeben in eine absolut unsichere Situation und einen Kriegstreiber zu unterstützen. Das kommt für uns nicht infrage."

Zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran hat sie zuerst bekräftigt, dass "der Krieg gegen das Mullah-Regime ein Krieg gegen ein mörderisches Regime ist, das sein Volk unterdrückt, ermordet hat und seit Jahrzehnten Terror exportiert", woraufhin die ehemalige Vorstandsvorsitzende der E.ON-Tochter Westenergie AG "gleichwohl von Extremen auf den Energiemärkten" im Kontext der Schließung der Straße von Hormus sprach.

"Wir setzen alles daran, dass dieser Krieg so schnell wie möglich beendet wird", versicherte die letztes Jahr gewählte Volksvertreterin Reiche.

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