"Ich finde, wir sollten sie hart treffen" – Merz lacht über Trumps Drohgebärden im Weißen Haus
Trump lobte dabei Deutschland als "großartig" und "phänomenal", bezeichnete Merz als "exzellente Führungspersönlichkeit" und als das "genaue Gegenteil" von Angela Merkel in Energie- und Migrationspolitik. Er betonte, er wisse Deutschlands Unterstützung "sehr zu schätzen" – durch Landerechte für US-Flugzeuge und -Truppen, gerade auch für US-Luftoperationen im Nahen Osten.
Doch dann schimpfte Trump massiv über Spanien. Das Land sei "schrecklich" und "unfreundlich". Madrid sei das einzige NATO-Mitglied, das seine Rüstungsausgaben nicht auf fünf Prozent erhöhen wolle. Zudem habe Spanien den USA verboten, die gemeinsamen Basen Rota und Morón für Angriffe auf Iran zu nutzen. Diese Angriffe seien laut der spanischen Regierung völkerrechtswidrig, da es dafür an einem UN-Mandat fehle. Trump drohte daraufhin offen: Er habe Finanzminister Scott Bessent angewiesen, "alle Geschäfte mit Spanien einzustellen". Er denke über einen kompletten Handelsstopp oder sogar ein Embargo nach, denn "wir brauchen nichts von Spanien."
Zur Sprache kam unter anderem Trumps Zollpolitik gegenüber der Europäischen Union. Dabei fragte Trump den US-Handelsbeauftragten James Greer: "Wie behandeln wir Deutschland? Ich hoffe, wir treffen sie hart", sagte Trump mit einem Lachen und schlug dabei mit der Hand gegen Merz' langes Bein.
Merz schwieg zunächst zu den harten Worten gegen Spanien sowie Großbritannien. Später forderte er Spanien lediglich dazu auf, die NATO-Vereinbarungen einzuhalten.
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