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Bundeswehr "dritte Wahl": Berlin will Deutsche aus Golfregion per Zivilflug abholen

Angesichts des eskalierenden Konfliktes im Nahen Osten kündigte die Bundesregierung an, besonders schutzbedürftige deutsche Staatsangehörige aus der Golfregion zurückzuholen.

Außenminister Johann Wadephul erklärte am Montag dazu: "Wir werden so schnell wie möglich Maschinen für vulnerable Gruppen schicken." Geplant seien Flüge nach Oman und in die saudische Hauptstadt Riad, um Kinder, Kranke und Schwangere außer Landes zu bringen.

Vorrangig bleiben laut dem Minister die Reiseveranstalter für die Rückholung verantwortlich. Die Regierung stehe hierzu in engem Kontakt mit der Lufthansa, um die Rückholaktion logistisch abzustimmen. Diese aus Steuergeldern finanzierten Flüge dienten dabei als ergänzende Maßnahme. Die Bundeswehr bleibt lediglich "dritte Wahl".

Wadephul begründete dies damit, dass aufgrund des "Krieges in Europa" die volle Einsatzbereitschaft der Truppe vor Ort gewahrt bleiben müsse und die Bundeswehr daher nicht für zivile Evakuierungsaufgaben gebunden werden könne, solange andere Optionen bestehen. Sie stünde nur als Reserve bereit, falls die zivilen Kapazitäten nicht ausreichen.

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