"Offener Krieg" – Spannungen zwischen Pakistan und Afghanistan eskalieren
Zuvor hatte Afghanistan pakistanische Grenzposten angegriffen – als Vergeltung für die Luftangriffe vom vergangenen Sonntag, bei denen 13 Menschen getötet wurden. Pakistans Luftangriffe wiederum sollen eine Vergeltung für Anschläge gewesen sein, die Islamabad den Taliban zuschreibt. Ein Selbstmordattentat in einer Moschee forderte 32 Todesopfer. Bei einem weiteren Selbstmordattentat, bei dem ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in einen pakistanischen Sicherheitsposten fuhr, wurden elf Soldaten und ein Kind getötet. Auch in weiteren Regionen Afghanistans wurden von Pakistan Ziele angegriffen. Berichten zufolge soll darunter auch ein Munitionslager in Nangarhar gewesen sein.
Besonders kompliziert wird die Lage dadurch, dass Indien Stellung bezog und die pakistanischen Angriffe während des Ramadans auf das Schärfste verurteilte. Pakistans Verteidigungsminister warf den Taliban vor, ein Proxy der Indischen Regierung zu sein. "Die Taliban haben Afghanistan zu einer Kolonie Indiens gemacht. Sie versammelten Terroristen aus aller Welt in Afghanistan und begannen, Terrorismus zu exportieren. Sie beraubten ihr eigenes Volk der grundlegenden Menschenrechte und entzogen den Frauen die Rechte, die ihnen der Islam gewährt." In seinem Tweet ergänzte er, dass es nun keine Zurückhaltung mehr gebe, und erklärte den offenen Krieg.
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