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Martenstein bei Lanz: "Gleichsetzung AfD mit NSDAP ist historischer Unsinn"

In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" vom Donnerstag kam unter anderem ein mögliches AfD-Verbotsverfahren zur Sprache. Dabei lieferten sich die Journalistin Melanie Amann und der Bild-Kolumnist Harald Martenstein einen Schlagabtausch.

Martenstein nahm dabei zu seinem jüngsten Appell gegen ein AfD-Verbot Stellung, den er im Rahmen eines Theater-Events in Hamburg vorgetragen und der für Aufsehen gesorgt hatte.

Während Amann das Verbotsverfahren als rechtsstaatlichen Schutzmechanismus der Demokratie verteidigte – "damit es nie wieder passiert" –, konterte Martenstein gekonnt. Er warf Amann vor, immer wieder eine unzulässige Gleichsetzung der AfD mit der NSDAP zu betreiben, was historisch "völlig falsch" sei. Die NSDAP habe eine einzigartige Mordmaschinerie, uniformierte Paramilitärs und den Vernichtungswillen ganzer Bevölkerungsgruppen gehabt – dergleichen lasse sich bei der AfD nicht feststellen.

Zugleich betonte Martenstein, dass seine Ablehnung eines Verbots keine Sympathiebekundung für die Partei sei. Rechte Positionen gehörten für ihn schlicht zum legitimen politischen Spektrum.

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