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Iran–USA: Diplomatie oder Druck? Dritte Verhandlungsrunde in Genf

In Genf läuft heute die dritte Verhandlungsrunde zwischen Iran und USA über das iranische Atomprogramm unter Vermittlung Omans; nach einer Pause für Konsultationen sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

Die iranische Delegation führt Außenminister Abbas Arraqchi, die US-Seite der Sondergesandte Steve Witkoff. Als technischer Beobachter ist IAEA-Chef Rafael Grossi dabei. Arraqchi sprach vorab von einer historischen Chance für eine Einigung, sofern Diplomatie Vorrang habe, während Washington den Druck erhöht: US-Vizepräsident J.D. Vance warf dem Iran Atomwaffenambitionen vor und verwies auf weitere Optionen von Präsident Donald Trump; Irans Präsident Masoud Pezeshkian bekräftigte dagegen, sein Land strebe keine Atomwaffen an und berief sich auf entsprechende religiöse Vorgaben.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 26. Februar 2026]

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