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Nach Druschba-Stopp: Slowakei setzt Notstromlieferungen an Ukraine aus

Die Spannungen um den Öltransit durch die Druschba-Pipeline verschärfen sich: Nachdem die Ukraine die russischen Öllieferungen über ihr Staatsgebiet nach Ungarn und in die Slowakei gestoppt hat, kündigte der slowakische Ministerpräsident Gegenmaßnahmen an und ließ Notstromlieferungen an die Ukraine einstellen. Die Maßnahme solle sofort aufgehoben werden, sobald der Öltransit wieder laufe – andernfalls drohten weitere Schritte.

Auch Ungarn spricht von politischer Erpressung und kündigt an, EU-Entscheidungen zur Ukraine-Unterstützung zu blockieren, bis Kiew den Transit wieder zulässt. Im Streit wirft Budapest Brüssel vor, sich gegen eigene Mitgliedstaaten zu stellen und stattdessen Druck auf Ungarn auszuüben. Kiew begründet die Unterbrechung mit einer beschädigten Pipeline – ein Vorwurf, den Ungarn und die Slowakei zurückweisen.

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