Mexiko: Unruhen nach Tötung von gesuchtem Drogenboss "El Mencho"
Der 59-Jährige war der Anführer des Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG) und stand in Mexiko und den USA ganz oben auf den Fahndungslisten. Die Operation wurde nach offiziellen Angaben durch Geheimdienstinformationen der US-Regierung unterstützt. "El Mencho" starb demnach an seinen schweren Verletzungen, während er nach seiner Festnahme per Hubschrauber nach Mexiko-Stadt transportiert wurde.
Nach der Bestätigung seines Todes brachen in mehreren Bundesstaaten gewalttätige Ausschreitungen aus. Kartellmitglieder errichteten brennende Straßensperren aus Lastwagen, Autos und Bussen. Bei dem Zugriff und den anschließenden Kämpfen kamen ersten offiziellen Angaben zufolge mindestens sieben Menschen ums Leben, darunter Mitglieder der Nationalgarde sowie Kartellmitglieder.
In den betroffenen Regionen und Tourismusgebieten wurde das öffentliche Leben aus Sicherheitsgründen fast vollständig eingestellt. Aufgrund der Unruhen wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Die USA und Kanada haben Reisewarnungen herausgegeben und ihre Bürger dazu aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.
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