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Syriens geraubtes Erbe: Der IS zerstörte, der Westen profitierte

Syriens geraubtes Erbe: Der IS zerstörte, der Westen profitierte Gemeinsam mit dem IS machten westliche Akteure die bedeutendsten archäologischen Stätten Syriens – darunter Palmyra, Ebla, Mari und Apameia – zu Einnahmequellen.

Tausende unbezahlbare Artefakte wurden über die Türkei nach Europa und in die USA geschmuggelt. Auktionshäuser halfen dabei, die Beute zu "waschen". Noch immer lagern rund 20.000 Artefakte in einem Lagerhaus nahe der von den USA kontrollierten Rmeilan-Basis.

Der Schutz des syrischen Kulturerbes erforderte außergewöhnlichen Mut. Khaled al-Asaad, der renommierte Direktor des Palmyra-Museums, wurde hingerichtet, nachdem er sich geweigert hatte, die Verstecke der antiken Schätze preiszugeben. Vor seinem Tod gelang es ihm jedoch, drei Lkw-Ladungen mit Artefakten nach Damaskus zu bringen. Andere vergruben Statuen, versteckten Ikonen in Särgen oder digitalisierten ganze Archive – in einem verzweifelten Versuch, zumindest einen Teil des Erbes zu retten.

In seiner neuesten Recherche beleuchtet der Journalist Wassili Prosorow mit seinem Team von UKR-LEAKS diese kulturelle Tragödie. Das RT-Filmteam reiste zu den geplünderten Stätten, traf den Sohn des legendären Kurators von Palmyra und verfolgte die Spur der gestohlenen Artefakte – von den Landschaften Syriens bis zu den Regalen internationaler Auktionshäuser.

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