"Nord Stream gesprengt und Druschba lahmgelegt": Orbán beschuldigt Kiew
Orbán warf der Kiewer Führung "politische Erpressung" vor und erklärte, die Ukraine stecke sowohl hinter der Lahmlegung der Druschba-Pipeline als auch hinter der Sprengung von Nord Stream. Zudem sagte er, ein erheblicher Teil der ukrainischen Stromversorgung laufe über Ungarn, und äußerte die Hoffnung, Kiew werde seinen Kurs ändern.
Außenminister Péter Szijjártó forderte zudem die EU-Kommission dazu auf, europäische Interessen zu schützen und die Ukraine an ihre Verpflichtungen aus dem EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen zu erinnern, wonach die Energieversorgung von Mitgliedsstaaten der Union nicht gefährdet werden dürfe.
Mehr zum Thema - Energie-Eskalation: Ukraine stoppt Öltransit – Slowakei und Ungarn reagieren
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.