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"Panikmache um Putin ist primitiv und unseriös" – Orbán sieht Gefahr in Brüssel

Am Samstag, dem 14. Februar 2026, hat Ministerpräsident Viktor Orbán bei seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation im Budapester Várkert Bazár die Europäische Union zur zentralen Bedrohung für Ungarn erklärt.

Er forderte dazu auf, das Misstrauen gegenüber Russland abzulegen. Die westliche Panikmache vor einer russischen Bedrohung bezeichnete er dabei als "primitiv und unseriös". Stattdessen mahnte er, den Fokus konsequent auf Brüssel zu richten.

Orbán warf der EU sowie westlichen Großkonzernen – insbesondere dem Energieriesen Shell und dem Finanzinstitut Erste Bank – vor, eine "Kriegsallianz" gebildet zu haben. Er beschuldigte sie, als "Blutzöllner" massiv am Sterben in der Ukraine zu verdienen, während sie gleichzeitig versuchten, Ungarn von günstiger russischer Energie abzuschneiden. Mit Blick auf die Parlamentswahl am 12. April 2026 stilisierte er seine Fidesz-Partei zum Bollwerk gegen ausländische Agenten und versprach, "Ungarn wieder groß zu machen".

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