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Ungarns Szijjártó: EU von der Weltpolitik isoliert

Am Dienstag hat sich Ungarns Chefdiplomat Péter Szijjártó bei der Konferenz "Budapest Global Dialogue 2026" unter anderem zu den seiner Ansicht nach groben Versäumnissen der EU-Außenpolitik der letzten Jahre geäußert. Dabei konzentrierte er seine Analyse vor allem auf die Handhabung des Ukraine-Kriegs.

Ministerpräsident Viktor Orbán habe von Frieden und Waffenruhe gesprochen, lange bevor die restlichen europäischen Staats- und Regierungschefs damit begonnen hätten. "Das zeigt ganz klar, dass die Europäische Union die Bemühungen von Präsident Trump um Frieden untergräbt", schlussfolgerte Szijjártó.

"Alle Entscheidungen" der EU in der Causa des Ukraine-Kriegs "rücken die Gefahr einer Eskalation des Krieges immer mehr in den Vordergrund", so der ungarische Außenminister. Außerdem erläuterte er, dass "die Europäische Union sich von den wichtigsten Akteuren der Weltpolitik isoliert" habe. Darunter auch von den Vereinigten Staaten, so Szijjártó.

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