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Baerbock appelliert an EU: Brauchen Geld und Frau für die UN-Spitze

Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung und ehemalige grüne Bundesaußenministerin, ist am Dienstag mit einem eindringlichen Appell vor das EU-Parlament getreten, um angesichts einer "existenziellen Liquiditätskrise" um Geld für die Vereinten Nationen zu werben.

Sie forderte die EU-Staaten auf, ihre Beiträge pünktlich und vollständig zu zahlen, Reformen der von ihr als "kafkaesk" kritisierten Finanzregeln vorzuschlagen und vorerst auf Rückzahlungen zu verzichten – nur so ließe sich der vom Generalsekretär António Guterres prophezeite Kollaps der UN bis Juli verhindern.

Diesen finanziellen Hilferuf verband sie direkt mit ihrem Kernthema Feminismus: Baerbock drängte darauf, bei der nächsten Wahl erstmals eine Frau an die UN-Spitze zu setzen. Dass eine weibliche Führung ein Erfolgskonzept sei, unterstrich sie mit Verweis auf EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Parlamentspräsidentin Roberta Metsola.

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