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"Glaubt der anderen Seite nicht" – Totgeglaubte Iranerin meldet sich per Video

In den sozialen Medien kursiert derzeit die Meldung über eine junge Iranerin, die bei den jüngsten Protesten ums Leben gekommen sein soll. In einem am Mittwoch veröffentlichten Video hat sich die junge Frau als quicklebendig gezeigt.

Sichtlich erschüttert erklärt sie in dem Clip, dass sie erst nach der Wiederherstellung ihres Internetzugangs von ihrem eigenen vermeintlichen Tod erfahren habe.

"Bitte glauben Sie nicht, was auf der anderen Seite gesagt wird. Die wollen uns nur Lügen aufzwingen", sagte sie in der Videobotschaft.

Während die iranische Führung solche Vorfälle als Beweis für eine gezielte Desinformationskampagne der Opposition darstellt, reagiert Europa mit einer Verschärfung seiner Gangart.

So hat die Europäische Union am Donnerstag die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) offiziell als terroristische Organisation eingestuft. Damit steht die Eliteeinheit nun auf derselben Liste wie Al-Qaida oder der IS.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, hat diesen Schritt als notwendige Reaktion auf die "brutale Unterdrückung" der iranischen Führung gegen die Zivilbevölkerung begründet.

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