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"Friedlicher Bürger"? – Neue Aufnahmen verschärfen Debatte um Tod von Alex Pretti

Von der BBC verifizierte Videoaufnahmen sollen ein neues Licht auf das tödliche Zusammentreffen zwischen Alex Pretti und der US-Grenzschutzbehörde (CBP) werfen. Die erst elf Tage vor seinem Tod entstandenen Aufnahmen zeigen einen Mann, offenbar Alex Pretti, in einer hochgradig aggressiven Konfrontation mit Bundesbeamten.

Die am 13. Januar in Minneapolis aufgenommene Sequenz soll zeigen, wie Pretti, erkennbar mit einer Pistole im Hosenbund bewaffnet, Bundesbeamte anschreit, sie anspuckt und heftig gegen das Rücklicht eines abfahrenden Dienstfahrzeugs tritt, wodurch das Licht zerbricht. Anschließend steigt ein Beamter aus, packt Pretti und bringt ihn zu Boden.

Das Video, das von der BBC mittels Gesichtserkennung zu 97 Prozent als übereinstimmend verifiziert wurde, stammt aus einer Protestszene gegen Einwanderungsrazzien. Es steht nun im Zentrum der Debatte um den tödlichen Vorfall am 24. Januar, bei dem Pretti von Bundesagenten erschossen wurde.

Regierungsvertreter sprachen davon, dass die Beamten in Notwehr gehandelt hätten. Die Opposition und zivile Gruppen beschreiben Pretti hingegen als friedlichen Bürger und engagierten Krankenpfleger auf einer Intensivstation für Kriegsveteranen. Pretti sei demnach das Opfer unverhältnismäßiger Polizeigewalt gewesen.

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