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Orbán warnt vor "ukrainischer Bedrohung" für Ungarns kommende Wahlen

Am Montag, dem 26. Januar 2026, hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán sich per Videobotschaft über soziale Medien zu ukrainischen Versuchen geäußert, die im Frühling 2026 in seinem Land stattfindende Parlamentswahl zu beeinflussen.

Orbán spricht dabei von "äußerst beleidigenden und drohenden Äußerungen gegen Ungarn und die ungarische Regierung" seitens verschiedener ukrainischer Politiker – darunter auch des ukrainischen Staatspräsidenten Wladimir Selenskij selbst.

Des Weiteren merkte Orbán an, dass Ungarns nationale Sicherheitsbehörden mittlerweile von einer Strategie ausgehen, diese Attacken seien "Teil einer koordinierten Serie von Handlungen, die darauf abzielt, sich in die Wahlen in Ungarn einzumischen". Orbán konkretisierte zwar nicht, auf welche Aussagen er sich bezieht, aber Selenskij hat bei einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum letzte Woche in Davos dem ungarischen Volksvertreter vorgeworfen, "europäische Interessen" zu verraten.

Die ungarischen Parlamentswahlen sind für den 12. April 2026 angesetzt.

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