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"Bin ich nicht mehr interessant genug?" – Selenskij und das "Murmeltier" in Davos

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sorgte bei seiner Rede in Davos mit einigen denkwürdigen Aussagen für Aufmerksamkeit. Europas Sicherheitslage hat er dabei als unverändert kritisiert und sie mit dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" verglichen.

Selenskij versprach sich dabei und sagte wörtlich: "Aber niemand möchte so leben – und doch ist es genau so, wie wir lügen."

Mit Blick auf den Ukraine-Krieg behauptete er: "Die russischen Verluste sind so hoch wie nie zuvor … rund 35.000 getötete Soldaten pro Monat", und erklärte nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump: "Die Dokumente zur Beendigung dieses Krieges sind nahezu, nahezu fertig."

Einen wahren Seitenhieb teilte Selenskij gegen den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán aus, der für seine Kritik am Ukraine-Krieg weithin bekannt ist: "Viktor verdient einen Schlag auf den Kopf." Nachdem der Moderator am Schluss Selenskijs Rede beenden wollte und auf die Uhr deutete, wunderte sich der ukrainische Präsident: "Bin ich nicht mehr interessant genug?"

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