"Haltet die Stellung!" – Orbán unterstützt Forderung der Bauern nach Rücktritt von der Leyens
Grund dafür ist das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten, das nach 25 Jahren der Verhandlungen letzten Samstag, am 17. Januar, im paraguayischen Asunción offiziell unterzeichnet wurde.
Die protestierenden EU-Landwirte prangern bereits seit Monaten Missstände wie steigende Kosten und stagnierende Einkommen an. Sie sind überzeugt, dass der Mercosur-Deal solche Tendenzen noch verschlimmern wird, und fordern deshalb den Rücktritt der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen.
Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat den Landwirten, ebenfalls am Dienstag, erneut seine Unterstützung ausgesprochen.
Des Weiteren erklärte er: "Sie [die EU-Landwirte] wurden getäuscht. Gemäß den Regeln muss ein internationales Handelsabkommen auch von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden."
"Mit der Forderung nach dem Rücktritt Ursula von der Leyens haben sie absolut recht", so der Ministerpräsident Ungarns.
Das EU-Parlament hat am Mittwoch beschlossen, das Abkommen vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen und somit vorerst gestoppt.
Mehr zum Thema - Mercosur-Abkommen: EU-Parlament klagt vor dem Europäischen Gerichtshof
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.