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Von der Leyen in Davos: "Nostalgie bringt die alte Ordnung nicht zurück"

Vor dem Hintergrund der aktuellen transatlantischen Spannungen hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu einer "neuen Form der europäischen Unabhängigkeit" aufgerufen.

Dabei zog sie Parallelen zum Nixon-Schock im Jahr 1971 und der Loslösung des Dollars vom Gold. Sie sieht die aktuellen geopolitischen Umbrüche als "Chance und Notwendigkeit", Europas wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit dauerhaft zu stärken.

"Nostalgie bringt die alte Ordnung nicht zurück", betonte sie. Europa müsse den permanenten Wandel akzeptieren, Abhängigkeiten abbauen und selbstbewusst mit den Wachstumszentren der Welt – von Lateinamerika bis zum Indopazifik – Geschäfte machen, so von der Leyen.

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