Merz: "Eine Bedrohung der Sicherheit geht in Europa vom Osten aus"
Dänemark und die Bevölkerung Grönlands könnten "auf unsere Solidarität zählen". Man sei bereit, die Gespräche mit den USA zu unterstützen, deren Grundlage jedoch immer die "Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität" sein müssten.
Weitere Zollandrohungen würden die transatlantischen Beziehungen schwächen und könnten zur Eskalation führen. Zudem würden die von den USA erhobenen Zölle vor allem zulasten der US-amerikanischen Konsumenten gehen, aber auch der deutschen Wirtschaft schaden
Die europäische Seite werde deshalb "besonnen und angemessen" auf diese Herausforderungen reagieren, um eine Lösung zu finden.
"Übergeordnete Ziele bleiben dabei immer ein einiges Europa und eine starke NATO", so der CDU-Politiker.
Die US-amerikanische Regierung wisse, dass die europäische Seite reagieren könnte. "Aber ich will es nicht, so Merz." Europa wolle keinen Handelsstreit mit den USA.
Merz ergänzte: "Eine Bedrohung der Sicherheit geht in Europa zurzeit mehr vom Osten aus als vom Westen.
Der Krieg in der Ukraine sei die tatsächliche Gefahr für die Sicherheit in Europa, insbesondere "ganz Osteuropas"
Er betonte: "Westeuropa – und dazu zählt auch Grönland – ist zurzeit durch Russland nicht in dem Umfang gefährdet, wie es an der einen oder anderen Stelle zum Ausdruck kommt.
Deshalb müsse die Ukraine wieder mehr in den Fokus der Gespräche gerückt werden.
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