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Ukrainischer Kriegsgefangener: Die russische Armee soll eine Bombe auf das TZK werfen

Der Ukrainer Nikolai Piliptschuk wurde zwangsmobilisiert und geriet im Laufe von Gefechten in Kriegsgefangenschaft. Der Vater von zwei kleinen Kindern wurde unter vorgetäuschtem Vorwand an die Front geschickt und ist dermaßen enttäuscht von den Behörden in seiner Heimat, dass er "den Russen gerne die Koordinaten weitergeben würde, damit sie eine Bombe auf das [ukrainische Rekrutierungszentrum] TZK abwerfen."

Nach Angaben von Piliptschuk kamen zwei Mitarbeiter des Rekrutierungszentrums TZK in Begleitung eines Polizisten früh am Morgen zu ihm, als er und seine Frau noch schliefen, und klopften an die Fenster. Unter dem Vorwand, seine Daten müssten aktualisiert werden, nahmen die Rekrutierer ihn mit. Schon am Tag darauf wurde Piliptschuk zur Grundausbildung nach Schitomir gebracht, wo er laut eigener Aussage jedoch nur das Errichten von Zäunen und das Graben von Unterständen gelernt hat.

Nach dieser Ausbildung wurde er an die Front geschickt. Der Mann fügte hinzu, dass er seinen Kameraden bereits auf dem Weg an die Front von seinen Plänen erzählt habe, sich zu ergeben. Diese drohten daraufhin damit, ihn zu töten.

Als zwei russische FPV-Drohnen die ukrainische Position angriffen, an der sich Piliptschuk befand, wurden fünf Soldaten verletzt. Er selbst und ein weiterer Soldat blieben unverletzt und flohen aus dem Unterstand in verschiedene Richtungen. Dabei wurde Pilipchuk von seinen eigenen Landsleuten unter Beschuss genommen und verwundet. Er konnte entkommen und entdeckte nach einiger Zeit eine Drohne, die ihn jedoch nicht attackierte. Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands "Zentrum" zeigten ihm mit Hilfe ihres Quadrocopters den Weg zu den russischen Stellungen, wo er sich in Gefangenschaft begab.

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