Kurzclips

Internet-Blackout in Iran – Regierung geht gegen Starlink vor: "Spionage"

Iranische Behörden gehen im Zuge der anhaltenden Proteste verstärkt gegen die Nutzung von Satelliteninternet vor. Das staatliche Fernsehen sowie in den sozialen Medien kursierende Aufnahmen zeigen die Beschlagnahmung von "Starlink"-Geräten.

Laut Behörden seien die Anlagen während der Unruhen bei den landesweiten Protesten zu Spionagezwecken eingesetzt worden. Medienberichten zufolge habe SpaceX den Starlink-Dienst im Iran vorübergehend kostenlos freigeschaltet.

Die iranische Führung hat seit vergangenem Donnerstag einen nahezu vollständigen Internet-Blackout verhängt. Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani erklärte bei einer Pressekonferenz, die aktuellen Einschränkungen seien "nicht die bevorzugte Entscheidung", sondern eine Maßnahme der Sicherheitsbehörden. Zu den Unruhen im Land sagte sie: Die Gewalt sei nicht von den Protesten ausgegangen, sondern von "terroristischen Gruppen", die "offen von Trump und dem israelischen Regime" unterstützt würden.

Mehr zum Thema Regime-Change: Gesandter Trumps traf sich insgeheim mit früheren Kronprinzen Irans

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.