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"NATO hinfällig, deutsche Interessen sind unser Maßstab" – Weidel über Venezuela, Grönland, Ukraine

Am Dienstag, dem 13. Januar 2026, hat die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sich beim Pressegespräch im Deutschen Bundestag zu Fragen über Donald Trumps US-Außenpolitik geäußert. Vor allem der Status Grönlands, die bisherigen Ereignisse in Venezuela und der laufende Ukraine-Krieg wurden von der Politikerin kommentiert.

Im Fall Grönlands, "wo sich zwei NATO-Staaten potenziell gegenüberstehen", könne man sich "im Zweifel weder auf das Völkerrecht verlassen, das sowieso hinfällig ist, wie wir heutzutage sehen, noch auf Konstruktionen wie die NATO", so Weidel.

Im Gegensatz zu ihrem Parteikollegen Baumann, konstatierte die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin klar, dass es sich bei dem von Trump geführten US-Angriff auf die Souveränität Venezuelas "primär darum handelt, sich die Öl-Ressourcen zu sichern." In diesem Zusammenhang erinnerte sie die Presse daran, dass Venezuela die größten Öl-Reserven der Welt besitzt, welche sogar die Saudi-Arabiens übersteigen.

Sie hob im Kontext des Ukraine-Kriegs auch "die Doppelstandards und die Doppelmoral der deutschen Medien in Bezug auf das Völkerrecht" hervor. "Wir haben jetzt ein paar Jahre das Gejaule gehört, dass Putin gegen das Völkerrecht verstößt, und jetzt sind Sie plötzlich ziemlich leise, wenn Donald Trump das Gleiche tut", merkte Weidel an.

"Wir werden sowieso alles, alle Handlungen von anderen Staaten, dahingehend bewerten, ob sie dem deutschen Interesse nützen oder nicht", deklarierte die deutsche Oppositionsführerin.

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