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Trump: Ablehnung der US-Herrschaft wird "großes Problem" für Grönlands Regierungschef

Am Dienstag, dem 13. Januar 2026, wurde US-Präsident Donald Trump während einer Pressekonferenz erneut auf Grönlands derzeit ungewissen Status angesprochen. Bei dieser Gelegenheit wurde ihm dazu die jüngste Aussage des Ministerpräsidenten Grönlands, die er an der Seite der dänischen Regierungschefin tätigte, verkürzt zitiert: "Wir ziehen es vor, bei Dänemark zu bleiben." Darauf erklärte der US-Präsident: "Ich weiß nicht, wer er ist, aber das wird ein großes Problem für ihn werden."

In den vergangenen Wochen hat Trump verstärkt Besitzansprüche auf Grönland, die größte Insel der Erde nahe der Arktis, angemeldet. Das veranlasste Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen, den US-amerikanischen Staatschef aufzufordern, "diese Drohungen zu unterlassen". Zudem droht dadurch ein Konflikt innerhalb des NATO-Bündnisses, wie man Nielsens Warnung vor "einer geopolitischen Krise" entnehmen kann.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigte sich Anfang der Woche in den Medien diesbezüglich jedoch zuversichtlich und unbekümmert und schloss "Krisen" jeglicher Art innerhalb des Nordatlantikvertrags aus.
Indessen haben US-Senatoren eine überparteiliche Gesetzesinitiative vorgeschlagen, die Donald Trump daran hindern soll, Grönland zu annektieren oder zu besetzen.

Nielsen und Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen treffen sich am 14. Januar mit US-Außenminister Marco Rubio und US-Vizepräsident JD Vance in Washington D.C.

Mehr zum Thema – Trumps Sonderbeauftragter beschuldigt Dänemark der Besetzung Grönlands entgegen den Vorgaben der UN

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