"Methoden à la IS" – Irans Sicherheitschef wirft Demonstranten organisierten Terror vor
Während westliche Medien den Fokus auf die Repression legen, heben iranische Staatsmedien die Gewalt der Demonstranten gegen den Regierungsapparat hervor. Diese werden dort als Belege für "organisierten Terror" oder "ausländische Sabotage" dargestellt.
Aufnahmen des staatlichen Senders "IRIB", die derzeit in sozialen Netzwerken kursieren, sollen zeigen, wie zwei Sicherheitskräfte von Randalierern umzingelt und getötet werden.
Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani erklärte gegenüber "IRIB", dass inzwischen von außen unterstützte Gruppen agierten, die nichts mit dem Protest gegen die Wirtschaftskrise zu tun hätten. Er warf ihnen terroristische Methoden vor, die an den IS erinnerten.
Parallel zu den eskalierenden Unruhen finden landesweite Pro-Regierungs-Kundgebungen statt. Diese Demonstrationen folgen auf eine Warnung von US-Präsident Donald Trump, der erklärte, Washington könne eingreifen, sollten iranische Behörden "auf Demonstranten schießen".
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