Gewalt in Iran: Massive Ausschreitungen nach Aufruf von Ex-Kronprinz
Der Sohn des letzten Schahs hatte in einem Video über soziale Medien zu koordinierten Kundgebungen gegen die iranische Führung am Donnerstag und Freitag aufgerufen.
Am Donnerstagabend schaltete die Regierung das Internet landesweit komplett ab, um die Koordination der Proteste zu unterbinden. Trotzdem schlugen die Proteste in vielen Städten in unkontrollierbares Chaos um. Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte Aufnahmen von den Protesten. Busse brannten und eine U-Bahn-Station wurde beschädigt.
Besonders verstörend sind Aufnahmen, die einen brutalen Angriff auf einen unbewaffneten Sicherheitsbeamten zeigen. Der am Boden liegende Mann wurde von Demonstranten mit Metallgittern, Tritten und Schlägen brutal attackiert.
Mehr zum Thema – Trump schließt ein Treffen mit Pahlavi aus – landesweiter "Internet-Blackout" in Iran
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.