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CDU-Politiker zum Stromausfall in Berlin: "Womöglich steckt Russland dahinter"

Nach dem großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins wartet der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter mit einer außergewöhnlichen, jedoch althergebrachten Theorie über die Täter auf.

In einem Interview für den Sender Welt stellte Kiesewetter trotz fehlender Belege einen Zusammenhang mit Russland her und verwies unter anderem auf eine "Sprachanalyse" des Bekennerschreibens: "Der Linksextremismus kann entweder nicht richtig Deutsch, oder er lässt sich vorschreiben, was er sagen soll." Es sei "nichts auszuschließen", auch nicht ein Test der Reaktionsfähigkeit Berlins durch Russland, so der Sicherheitspolitiker.

Kritiker werfen Kiesewetter vor, reflexhaft geopolitische Deutungen vorzunehmen und damit von bekannten linksextremen Täterstrukturen abzulenken. Dabei hat sich die sogenannte "Vulkangruppe" bereits eindeutig zu dem Anschlag auf die Stromkabel bekannt. Sicherheitsbehörden halten das Bekennerschreiben für authentisch und ordnen die Tat dem linksextremen Milieu zu, das seit Jahren gezielt kritische Infrastruktur in Berlin und Brandenburg angreift.

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