Kurzclips

Drohnen, Skandale, politischer Druck: Die Ukraine im Visier Moskaus

Vor dem Hintergrund militärischer Rückschläge intensiviert die Ukraine laut russischen Angaben Angriffe auf zivile Ziele in Russland. In der Nacht seien 32 Drohnen über elf Regionen abgeschossen worden, außerdem sei Kaspisk in Dagestan attackiert worden, wo ein Kind verletzt wurde.

Bereits zuvor griffen ukrainische Marine-Drohnen ein Ölterminal am Schwarzen Meer und zwei Tanker vor der türkischen Küste an. Moskau wertet die Attacken als Versuch Kiews, die Aufmerksamkeit vom jüngsten Korruptionsskandal abzulenken, der hochrangige Rücktritte in der Ukraine ausgelöst habe.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, jeder weitere Tag unter Präsident Selenskij verschlechtere die Lage des Kiewer Regimes. Beobachter wie Nikola Mirković behaupten, ein erheblicher Teil westlicher Hilfe lande in korrupten Strukturen und werde nun von Washington als Druckmittel genutzt, um Selenskij auf einen von Donald Trump favorisierten Kurs zu bringen. Die jüngsten Namedrops von Figuren wie Jermak deuteten laut dieser Sichtweise darauf hin, dass die USA den ukrainischen Präsidenten zunehmend unter Druck setzen und ihm signalisieren, dass er politisch verwundbar geworden ist.

Mehr zum Thema - Medien: Jermak wegen Entlassung vor Wut explodiert

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.