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Zwischen BRICS und Datensouveränität: Russland definiert seine KI-Strategie neu

In Moskau fand die 10. Internationale KI-Konferenz AI Journey 2025 statt, organisiert unter Mitwirkung der russischen KI-Allianz und mit führenden Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Präsident Wladimir Putin betonte in seiner Ansprache die strategische Bedeutung künstlicher Intelligenz und machte klar, dass Russland eigene, souveräne Technologien und eine starke Führungszentrale für die Branche brauche, um Abhängigkeiten von ausländischen Systemen zu vermeiden und die nationale digitale Infrastruktur sowie Datensouveränität zu sichern.

Auf der Konferenz wurden zahlreiche Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen vorgestellt, die zeigen sollen, dass Russland in der Lage ist, im globalen KI-Wettbewerb mitzumischen – insbesondere durch Akteure wie Sber. "Souverän" bedeutet dabei ausdrücklich nicht Abschottung: Internationale Kooperation, vor allem mit BRICS-Staaten, wird gesucht und ausgebaut. Russland sendet die Botschaft, seine KI-Zukunft Schritt für Schritt selbst zu gestalten – partnerschaftlich, aber auf eigener technologischer Grundlage.

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