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70 Jahre Bundeswehr: Zwischen Aufrüstung, Verteidigungsfarce und Wehrpflicht

Die Bundeswehr feiert 70 Jahre: Am 12. November 1955 wurden die ersten 101 Soldaten ernannt, der massive Aufwuchs auf 500.000 gelang erst Ende der 1960er.

Heute verlangt die NATO mehr: rund 80.000 Soldaten zusätzlich sowie eine beschleunigte Modernisierung.

Verteidigungsminister Boris Pistorius verweist auf Einsatzbereitschaft und schnelle Verlegefähigkeit ("besser als der Ruf"), zugleich bleibt der Reformdruck hoch: Personalmangel, Lücken bei Material und Infrastruktur. Bundeswehr-General a.D. Christian Badia spricht von einem generellen Ressourcenproblem im Bündnis; eine Rückkehr zur Wehrpflicht löse den Engpass kurzfristig nicht, er plädiert für ein allgemeines Pflichtjahr.

Auch die Digitalisierung hakt: Die flächige Umrüstung auf Digitalfunk sei gescheitert, kritisiert MdB Niklas Wagener – selbst Schlüsselfahrzeuge wie der "Boxer" bereiteten Probleme.

In der Debatte um den Dienst weist Bundeswehr-Major a.D. Florian D. Pfaff im Interview mit RT DE auf hohe Voraussetzungen für eine Wehrpflicht hin und fordert mehr "Innere Führung" und Raum für Kritik.

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