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"Bloß ein Sündenbock" – Poljanski zur Verhaftung im Fall der Nord-Stream-Sabotage

Russland hat seine Unzufriedenheit mit dem Verlauf der Ermittlungen zur Sprengung der Gaspipelines Nord Stream und Nord Stream 2 zum Ausdruck gebracht. Diese gingen laut Russland in die falsche Richtung.

Der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Dmitri Poljanski, kritisierte die von Dänemark, Schweden und Deutschland geleitete internationale Untersuchung.

Poljanski erklärte, dass die Anschuldigungen gezielt auf "Sündenböcke" ausgerichtet seien, die einen Terroranschlag nicht alleine durchführen könnten; zudem könnten sie in der Ostsee, in der jeder Zentimeter von der NATO überwacht wird, nicht unbemerkt bleiben.

Zuvor war in Italien auf Antrag der deutschen Staatsanwaltschaft der 49-jährige Ukrainer Sergei Kusnezow festgenommen worden. Laut den Ermittlern fungierte er als Koordinator der Sabotageakte an den Nord-Stream-Pipelines. Sein Name war bereits im Mai 2024 unter den mutmaßlichen Tätern des Terroranschlags genannt worden. Laut der amerikanischen Zeitung Wall Street Journal diente Kusnezow zuvor im Rang eines Kapitäns in den Streitkräften der Ukraine und war Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine.

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