US-Sondergesandter: "Man sollte sich mit den Russen niemals auf einen Zermürbungskrieg einlassen"
Während einer Veranstaltung der Denkfabrik Council on Foreign Relations [Rat für auswärtige Angelegenheiten] wurde der US-Sondergesandte für Russland und die Ukraine gefragt, was die Einstellung der US-Hilfe für Kiew bezwecken solle.
Keith Kellogg antwortete:
"Ich denke es geht darum, sie dazu zu bringen, sich an diplomatischen Aktivitäten zu beteiligen und uns, in Ermangelung eines besseren Begriffs, ihr Positionspapier vorzulegen."
Er fügte hinzu, dass dies seiner Meinung nach ein Druckmittel sei, um die Sache voranzutreiben.
Der Sondergesandte sagte auch, beim Lesen der Geschichte und dem Studium des Buches "Russia at War" [Russland im Krieg 1941–1945] des Journalisten Alexander Werth habe er eines gelernt:
"Das Einzige, worauf man sich mit den Russen niemals einlassen sollte, ist ein Zermürbungskrieg. Ich meine, das ist dieselbe Nation, die im Zweiten Weltkrieg in Stalingrad innerhalb von sechs Monaten 70.000 Soldaten verloren und trotzdem weitergekämpft hat."
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