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Nach Ausweisung französischer Truppen: Angriff auf Präsidentenpalast im Tschad

Am Mittwochabend sollen mehr als fünfzig bewaffnete Militante einen Angriff auf den Präsidentenpalast in Tschads Hauptstadt N'Djamena versucht haben. Bei der bisher nicht identifizierten Gruppe könnte es sich um Boko Haram handeln. Laut den tschadischen Behörden wurde die Situation unter Kontrolle gebracht und achtzehn Militante sowie ein Mitglied der Präsidentengarde getötet.

Der chinesische Außenminister Wang Yi war am Mittwoch nach N'Djamena gereist, um mit Tschads Präsident Mahamat Deby über die "Förderung der bilateralen Zusammenarbeit" zu sprechen. Erst im November hatte die ehemalige französische Kolonie ihren Sicherheitspakt mit Paris aufgekündigt und den Abzug von rund 1.000 Soldaten sowie Ausrüstung angeordnet. Um den Abzug zu unterstützen, wurde eine ukrainische Antonow An-124 gechartert.

Mit der Begründung bei der Bekämpfung des Terrorismus zu helfen, hatte Frankreich Streitkräfte in seinen ehemaligen Kolonien stationiert. Die lokalen Regierungen werfen Paris jedoch vor, bei dieser Aufgabe zu versagen, und suchen nun stattdessen Partnerschaften mit Russland und China. Am Dienstag monierte der französische Präsident Emmanuel Macron, die ehemaligen Kolonien hätten vergessen sich für den Anti-Terror-Einsatz zu bedanken, aber das werde noch kommen.

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