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Britischer Söldner von russischen Soldaten in Kursk gefangen genommen

Russische Marinesoldaten haben in Kursk einen 22-jährigen britischen Söldner und Ausbilder der "Internationalen Legion der Ukraine" gefangen genommen. Bis 2023 soll er als Fernmelder in der britischen Armee tätig und nach eigenen Angaben entlassen worden sein. Er gab an, als Ausbilder unweit der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog gedient zu haben. Dort befänden sich laut ihm vier- bis fünfhundert Zwangsrekrutierte und es kämen laufend neue dazu.

"[Ich lehrte] nur simples Basiswissen, wie man schießt, wie man geht, Patrouille läuft, vielleicht auch Evakuierung."

Nach seinem Ausscheiden aus dem Militär hatte er offenbar finanzielle Schwierigkeiten und beschloss, sich der Internationalen Legion in Kiew anzuschließen, nachdem er eine Anzeige im Fernsehen gesehen hatte. "So eine dumme Idee", gab der Söldner während des Verhörs an.
Er habe alles verloren: Seinen Job und sein Vater soll wegen "eines häuslichen Vergehens" zu dem Zeitpunkt eine Haftstrafe verbüßt haben.

Auf die Frage, weshalb er russischen Boden betreten habe, antwortete der Söldner, sein Kommandant habe ihm seinen Pass und sein Telefon weggenommen und ihn mit den Worten "Maschina, Dawai" (Ab ins Auto und los) dazu gezwungen. Er habe nicht hier sein wollen. Der britische Söldner befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Ihm drohen bis zu zwanzig Jahre Gefängnis.

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