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Polit-Blogger: US-Angriffe auf Jemen sollen von Völkermord-Vorwürfen gegen Israel ablenken

In einer gewagten geopolitischen Analyse der jüngsten Entwicklungen im Nahostkonflikt, einschließlich der Völkermordklage Südafrikas gegen Israel, verweist der Polit-Blogger Shahid Bolsen auf die US-britischen Vergeltungsangriffe auf den Jemen. Seiner Auffassung nach sind diese ein verzweifelter Versuch, von den "unwiderlegbaren" Vorwürfen gegen Israel abzulenken.

In einer gewagten geopolitischen Analyse der jüngsten Entwicklungen im Nahostkonflikt, einschließlich der Völkermordklage Südafrikas gegen Israel, verweist der Polit-Blogger Shahid Bolsen auf die US-britischen Vergeltungsangriffe auf den Jemen. Seiner Auffassung nach sind diese ein verzweifelter Versuch, von den "unwiderlegbaren" Vorwürfen gegen Israel abzulenken.

"Sie verteidigen das Massaker mit einem Massaker, und das ist die amerikanische Art", so Bolsen.

Damit entspräche diese Strategie der USA einer Art "Nostalgieanfall" für die alten Zeiten, als "die Welt bereit war zu kapitulieren". Dass sich die Zeiten geändert hätten, zeige sich daran, dass die Völkermordanklage gegen Israel den Internationalen Gerichtshof – ein angesehenes "Instrument der westlichen Mächte" – erreicht habe. Zudem sei die Anklage von einem BRICS-Land initiiert und vom gesamten Globalen Süden unterstützt worden. Dies beweise, wie "die Zeit der USA abgelaufen ist".

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