Kurzclips

Waffenlieferungen über deutschem Luftraum: Briten hatten keine Genehmigung beantragt

Der Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums, Christian Thiels, bestätigte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Berlin, dass die britischen Behörden keine Genehmigung für den Überflug des deutschen Luftraums mit Munition zu Beginn der Woche eingeholt haben.

Britische C-17-Transportflugzeuge hatten sich am Montag mit Waffen auf den Weg in die Ukraine gemacht und dabei Dänemark und Polen überflogen, bevor sie schließlich ihr endgültiges Zielland erreichten.

Das Vereinigte Königreich liefert der Ukraine derzeit leichte und panzerbrechende Verteidigungssysteme sowie eine erste Ausbildung von Armeeangehörigen. Thiels wies darauf hin, dass es zwar eine "grundsätzliche Erlaubnis" für Militärflüge zwischen Verbündeten über deutschem Gebiet gebe, diese aber auf den "Transport bestimmter Güter" beschränkt sei. "Die Briten haben diese Sondergenehmigung nicht beantragt. Über die Gründe der Briten kann ich nichts sagen, da muss man in London nachfragen. Aber ich würde die Idee aufstellen, dass man, wenn man sich die Europakarte anschaut, prüfen muss, über welche Länder es geflogen werden muss, um die direkteste Flugroute zu haben", erklärte Thiels.

Am Dienstag bestätigte auch das britische Verteidigungsministerium, dass es keine Anträge auf Zugang zum Luftraum und keine Streitigkeiten in dieser Angelegenheit gegeben habe. Während der Pressekonferenz bestätigte Regierungssprecher Steffen Hebestreit auch, dass Deutschland der Ukraine keine "tödlichen Waffen" liefern werde.

Die Spannungen an der Ostgrenze der Ukraine zu Russland sind hoch, da die Sorge um einen möglichen Konflikt in der Region anhält.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team