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WHO-Krisenmanager: Pandemie endet, wenn keiner mehr stirbt

Der Exekutivdirektor des WHO-Nothilfeprogramms Dr. Michael Ryan sagte auf einer Podiumsdiskussion des Weltwirtschaftsforums zum Thema Impfgerechtigkeit, dass "wir das Virus vielleicht nie besiegen werden", weil solche Pandemieviren "letztendlich Teil des Ökosystems werden".

"Was wir beenden können, ist der öffentliche Gesundheitsnotstand", sagte Ryan vor den virtuell versammelten Welt- und Wirtschaftsführern und fügte hinzu, dass es möglich sei, dieses Kunststück noch in diesem Jahr zu vollbringen.

Er mischte sich auch in die wachsende Debatte darüber ein, ob COVID-19 als endemisch eingestuft werden sollte, was einige Länder wie Spanien gefordert haben, um besser mit dem Virus leben zu können, oder als Pandemie – was verstärkte Maßnahmen beinhaltet, die viele Länder zur Bekämpfung der Ausbreitung ergriffen haben.

"Endemisch bedeutet an sich nichts Gutes. Endemisch bedeutet nur, dass es für immer da ist", sagte er.

"Was wir tun müssen, ist, die Inzidenz der Krankheit auf ein niedriges Niveau zu bringen und die Bevölkerung so gut wie möglich zu impfen, damit niemand sterben muss. Das ist meiner Meinung nach das Ende des Notstands", fügte Ryan hinzu.

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