Kurzclips

Verkaufsverbot für Feuerwerk in Deutschland: Deutsche stehen in Polen Schlange

Wie schon vergangenes Jahr gilt in ganz Deutschland ein Verkaufsverbot für Feuerwerk. Viele Deutsche decken sich daher im Ausland ein - besonders Böller aus Polen sind dabei beliebt.

Lange Schlangen vor dem Fachgeschäft für Pyrotechnik in der polnischen Grenzstadt Słubice. Wegen der Corona-Verordnungen lassen die Mitarbeiter nur ein paar Kunden gleichzeitig rein. Wie schon vergangenes Jahr gilt in ganz Deutschland ein Verkaufsverbot für Feuerwerk. An zahlreichen Orten gilt zudem ein Verbot für das Zünden von Feuerwerk. Bei Verstößen drohen hohe Strafen. Ziel der Maßnahme ist es, die Zahl der Verletzten an Silvester zu verringern, um Feuerwehr und Krankenhäuser zu entlasten.

Der Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk (BVPK) sieht das hingegen anders und übt scharfe Kritik am Verkaufsverbot. Vorstandsmitglied Ingo Schubert sagte dazu:

"Die Regierung hat weder vor Erlass des Verbots noch im Verwaltungsverfahren eine Gefahrenanalyse vorgelegt."

Einer vom Verband erstellten Meta-Analyse zufolge komme es statistisch zu 2,3 bis 3,3 Verletzungen pro 100.000 Einwohner durch Feuerwerk. Schubert weiter:

"Es sind nicht die Verletzungen durch Feuerwerk, die für volle Notaufnahmen an Silvester sorgen".

Er betont, dass nicht das Zünden von Feuerwerk zu einer übermäßigen Belastung der Krankenhäuser führe, sondern andere für Silvester typische Faktoren wie etwa übermäßiger Alkoholkonsum und daraus resultierende Konflikte.

Mehr zum Thema - Keine Gefahrenanalyse vorgelegt – Pyrotechnik-Verband kritisiert Verkaufsverbot für Feuerwerk

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team