Kurzclips

WikiLeaks-Chefredakteur zu CIA-Mordplänen gegen Julian Assange

Der Chefredakteur von WikiLeaks, Kristinn Hrafnsson, hat sich am Dienstag im Interview mit RT in Reykjavik zu den angeblichen CIA-Komplottplänen zur Entführung von Julian Assange geäußert.

In einem von der Plattform Yahoo News am vergangenen Sonntag veröffentlichten Bericht, der sich auf ehemalige US-Beamte beruft, wird behauptet, die CIA habe während der Trump-Regierung 2017 die Entführung und Ermordung des seit April 2019 inhaftierten Journalisten Julian Assange erwogen.

Der Chefredakteur von WikiLeaks, Kristinn Hrafnsson, hat sich am Dienstag im Interview mit RT in Reykjavik zu den angeblichen CIA-Komplottplänen zur Entführung von Julian Assange geäußert. Von seinem Haus aus sagte Hrafnsson:

"Wenn es irgendeinen Zweifel an der politischen Natur der Anklage und der Schaffung des gesamten Falles gab, so ist dies nun spätestens hiermit bestätigt. Es ist eine politische Verfolgung und nichts anderes".

Er fügte hiunzu: "Zur gleichen Zeit, in der die Saudis die Ermordung von Khashoggi in der Türkei in Erwägung zogen und planten, erwog die CIA die Ermordung von Julian Assange in London. Das geht weit über alles hinaus, was ich erwartet hatte, muss ich ehrlich sagen." Er erklärte, dass sie gewusst hätten, dass etwas "vor sich geht". Dieser Bericht, der 30 US-Beamte, einschließlich IT-Experten, zitiert, bestätige nun ihren Verdacht.

Julian Assange, Mitbegründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, ist in 17 Anklagepunkten wegen angeblicher Spionage mit einem Auslieferungsverfahren in die USA konfrontiert. Hintergrund ist die Veröffentlichung von US-Depeschen und Militärunterlagen zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak. Diese waren Assange zugespielt worden und er hatte sie im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit gemeinsam mit großen Medien öffentlich gemacht. Die Dokumente deckten die Tötung von Zivilisten, Folter und Kriegsverbrechen auf.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team