Kurzclips

China stellt sich gegen den Besuch von deutschem Kriegsschiff

Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Adebahr, erklärte am Mittwoch auf der Bundespressekonferenz in Berlin, dass China einen geplanten Zwischenstopp eines deutschen Kriegsschiffes in einem chinesischen Hafen abgelehnt hat.

Einen von der Bundesregierung geplanten Besuch der Fregatte "Bayern" in China hat Peking abgelehnt. "China hat nach einer gewissen Bedenkzeit entschieden, dass es keinen Hafenbesuch der deutschen Fregatte "Bayern" wünscht und das haben wir zur Kenntnis genommen", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin.

Die Bundesregierung hatte im April angekündigt, die militärische Aktivität in Asien verstärken zu wollen, im Fokus liegt dabei im Hinblick auf China das rohstoffreiche Südchinesische Meer, durch das wichtige Schifffahrtsstraßen führen. China aber auch andere Anrainerstaaten erheben Ansprüche.

Die Fregatte war am 2. August von Wilhelmshaven aus in den Indopazifik aufgebrochen, wo mehrere gemeinsame Übungen mit Kriegsschiffen von Staaten, die sich gezielt gegen China positionieren, geplant waren. Kritiker werten dies als militärische Machtdemonstration gegenüber China. Verschiedene Beobachter haben die Doppelmoral hervorgehoben, zumal ein Aufenthalt auf dem völkerrechtswidrig von Großbritannien gehaltenen US-Militärstützpunkt Diego Garcia auf dem Chagos-Atoll, das Mauritius zusteht, geplant ist, und so einer Missachtung des internationalen Rechts gleichkommt.

Dabei hatte das Verteidigungsministerium gegenteilige Ziele für die Fahrt erklärt, nämlich "eine regelbasierte Ordnung, freie Seewege, Multilateralismus" - doch gilt dies offenbar vorrangig für China. Peking verzichtet somit auf die laut Berlin "freundliche Geste in Richtung China" in Form des Hafenbesuchs, mit der die Botschaft verknüpft werden sollte.

Mehr zum Thema - Hurra! Die Demokratie wird im Indopazifik verteidigt

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team