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Machtübergabe an Taliban – Biden: "Nein! Das ist unwahrscheinlich"

Im Juli noch teilte US-Präsident Joe Biden mit, es sei äußerst unwahrscheinlich, "dass die Taliban alles überrennen und das ganze Land beherrschen werden". Am heutigen Sonntag haben die die Taliban in Afghanistan nach Angaben des Innenministeriums den Angriff auf die Hauptstadt Kabul gestartet.

Im Juli noch teilte US-Präsident Joe Biden mit, es sei äußerst unwahrscheinlich, "dass die Taliban alles überrennen und das ganze Land beherrschen werden".

"Unter keinen Umständen wird man sehen, wie Menschen vom Dach der US-Botschaft in Afghanistan geholt werden müssen", erklärte Biden auf der Pressekonferenz in Washington, D. C. 

Am Sonntag wurden die US-Diplomaten per Hubschrauber aus der Botschaft evakuiert, während die Taliban von allen Seiten in Kabul eindrangen, genauso wie 1975 während des Vietnamkriegs. Damals sagte der US-Präsident auch, es stimme nicht, dass der Geheimdienst festgestellt haben soll, "dass die afghanische Regierung zusammenbrechen wird". Der ehemalige CIA-Offizier, Bryan Dean Wright, teilte einen Ausschnitt Bidens Pressekonferenz auf Twitter und kommentierte:

"Dies könnte die berühmteste - und verheerendste - Pressekonferenz werden, die jemals von einem amerikanischen Präsidenten abgehalten wurde."

Denn am heutigen Sonntag haben die die Taliban in Afghanistan nach Angaben des Innenministeriums den Angriff auf die Hauptstadt Kabul gestartet. Deren Einheiten stießen von allen Seiten vor, teilte das afghanische Ministerium am Sonntag zunächst mit. Eine Stunde später hieß es, einen Sturm auf Kabul werde es nicht geben, die Übergabe der Stadt werde auf friedlichem Wege geregelt. Der afghanische Präsident ist zurückgetreten.

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