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Rom: Verfolgungsjagd im Parlament nach Protest gegen "Grünen Pass"

Am Donnerstagabend kam es im italienischen Parlament zu einer Art Verfolgungsjagd. Einige Parlamentarier protestierten mit Plakaten gegen den sogenannten Grünen Pass. Auch Mitglieder der Draghi-Regierung äußerten sich kritisch gegenüber dem Pass und der Impfkampagne.

Der sogenannte Grüne Pass ist ein digitales oder Papierzertifikat, aus dem hervorgeht, ob jemand mindestens eine Impfung erhalten hat, negativ getestet wurde oder genesen ist. Dieser Pass soll ab dem 6. August den Zugang zu einer Vielzahl von Einrichtungen wie etwa Fitnessstudios, Museen oder Schwimmbädern regeln. "Der Grüne Pass ist unerlässlich, wenn wir die Unternehmen offenhalten wollen", so Premierminister Draghi gegenüber der Presse.

Aktuell sind rund die Hälfte aller Italiener vollständig geimpft. Allerdings unterstützen nicht alle Mitglieder der Regierungskoalition die Impfkampagne und raten unter 40-Jährigen von einer Impfung ab. Draghi hierzu: "Die Aufforderung, sich nicht impfen zu lassen, ist eine Aufforderung zum Sterben. Wer sich nicht impfen lässt, wird krank, stirbt oder lässt andere Menschen sterben."

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