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"Deutsche Maßnahmen nicht im Einklang" – EU fordert Koordination im Kampf gegen Corona

Die Europäische Kommission hat ihre Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, sich beim Thema COVID-Sicherheitspolitik zu koordinieren. Hintergrund ist die in Deutschland ausgerufene zweiwöchige Quarantäne für Reisende aus Portugal.

Portugal hatte zuletzt einen starken Anstieg der Infektionszahlen erlebt, welcher auf die Delta-Variante zurückgeführt wird. Auf der Pressekonferenz in Brüssel erklärte Christian Wigand, Sprecher der Europäischen Kommission: "Während wir bereit sein müssen, bei Bedarf erneut gesundheitspolitische Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Inanspruchnahme der Notbremse, bleibt die Koordination unerlässlich." Jede Auslösung der Notbremse solle daher der Kommission und den anderen Mitgliedsstaaten so schnell wie möglich mitgeteilt werden. Man folge bei der Europäischen Kommission den Ansatz, "strenge Maßnahmen wie Quarantäne zu ergreifen, aber Reiseverbote zu vermeiden". Wigand kritisierte: "Die deutschen Maßnahmen scheinen nicht ganz im Einklang damit zu stehen."

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