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Berufssoldat auf der Flucht – Mutmaßliche Planung eines Angriffs auf Virologen und Politiker

Die Fahndung nach dem schwer bewaffneten rechtsextremen Soldaten Jürgen Conings ging am Donnerstag weiter. Die Polizei konzentrierte ihre Suche auf den Nationalpark Hoge Kempen im Osten der Provinz Limburg.

Insgesamt 250 Polizisten und Soldaten waren an der Suche nach Conings beteiligt, der wegen seiner rechtsextremen Sympathien auf einer Terror-Beobachtungsliste steht, nachdem es ihm Anfang der Woche gelungen war, ein Armeelager mit schweren Waffen zu verlassen. Er hinterließ auch einen Abschiedsbrief, in dem er in bedrohlicher Sprache über die Regierung und Virologen sprach.

Conings wurde am Dienstag in Leopoldsburg gesichtet. Sein Auto wurde später auf einer Straße gefunden, die zum Nationalpark Hoge Kempen führt, der inzwischen von den Behörden abgesperrt wurde. In dem Auto wurden vier Raketenwerfer und Munition gefunden. Es wird vermutet, dass Conings noch mit einer Maschinenpistole und einer Pistole bewaffnet ist. Berichten zufolge waren gestern Abend in der Nähe des Nationalparks Schüsse zu hören, die laut einer Quelle vom Militär stammen könnten.

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