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Trotz einer der höchsten Impfquoten weltweit: Neue Corona-Beschränkungen auf den Seychellen

Der Inselstaat Seychellen im Indischen Ozean hat eine der höchsten Impfquoten gegen das Coronavirus der Welt. Über 60 Prozent der Einwohner sind mittlerweile vollständig gegen das Virus geimpft. Dennoch gab es zuletzt einen starken Anstieg von Neuinfektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf über 230 an. Die Behörden ließen deshalb die Schulen wieder schließen und ordneten und frühere Schließungen von Geschäften, Bars und Casinos an.

Der Anstieg wird besonders dem Tourismus zugerechnet, der Ende März auf dem Inselstaat wieder mächtig in Schwung kam. Trotz der hohen Pro-Kopf-Fallraten sind die Mitarbeiter des Gesundheitswesens zuversichtlich, dass das Land in der Lage sein wird, die Situation zu bewältigen. Denn die nun positiv Getesteten sind in der Regel asymptomatisch oder haben nur sehr leichte Krankheitsverläufe. Auf der Intensivstation gibt es derzeit nur zwei Corona-Patienten.

Nach Angaben der Afrikanischen Entwicklungsbank trägt die Tourismusindustrie mehr als ein Viertel zum BIP des Landes bei. Deshalb wollen die Behörden Touristen trotz des Virusanstiegs auf allen drei Hauptinseln weiterhin ins Land lassen, solange sie einen negativen Coronavirus-Test vorweisen können.

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