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"Wir können es nicht mehr ertragen!" – Italienische Gastronomen protestieren in Rom

Die Verzweiflung bei den Gastronomen wird immer größer. Die Maßnahmen der Regierung treiben sie zum Protest sogar in den Circus Maximus nach Rom. Viele beklagen ausbleibende Hilfsgelder bei trotzdem zu zahlenden Steuern und Abgaben.

Hunderte von Gastronomen und Barbesitzern kamen am Dienstag zum Circus Maximus in Rom, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, durch die sie gezwungen sind, ihre Geschäfte seit Monaten geschlossen zu halten. "Der Platz ist der Ort, um uns Gehör zu verschaffen. Nach 13 Monaten können wir es nicht mehr ertragen", sagt einer der Redner. Viele der Gastronomen sind verzweifelt, weil Hilfsgelder offenbar nicht ankommen. Dennoch müssten Steuern bereits im Voraus entrichtet werden, wie einer der Teilnehmer sagt. Sie verlangen deshalb, ihre Geschäfte wieder öffnen zu können, auch unter strengen Hygieneauflagen. "Ich wollte arbeiten, nicht um Almosen bitten", war auf einigen Schildern der Demonstranten zu lesen. Während der zumeist friedlichen Demonstration kam es wiederholt zu Zusammenstößen mit der Polizei.

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