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Italien: Gastronomiebesitzer demonstrieren gegen verschärfte Corona-Maßnahmen

Besitzer von Restaurant und Cafés versammelten sich am Samstag in Bologna, um gegen die Schließung Ihrer Geschäfte zu demonstrieren, da im Rahmen der Corona-Beschränkungen von einer "gelben Zone" mit geringem Risiko zu einer "orangen Zone" mit mittlerem Risiko übergeht und somit die Gastronomie wieder schließen muss.

Im Kampf gegen Corona hat die Regierung in Rom schon vor Monaten eine Einteilung des Landes in Risikozonen eingeführt mit unterschiedlich strengen Sperren. In den vier jetzt hochgestuften Gebieten (orange Zonen) mussten Restaurants und Bars wieder für Gäste schließen. "Wir sind hier, weil wir denken, dass die Diskriminierung der Restaurants nicht mehr akzeptabel ist", sagte einer der Demonstranten bei der Fackelkundgebung. Während Restaurants und Bars in den "gelben Zonen" bis 18.00 Uhr (17.00 Uhr GMT) Essen servieren dürfen, dürfen sie nach den neuen Einschränkungen nur noch Essen zum Mitnehmen anbieten, außer am Abend.

Der Präsident des italienischen nationalen Gesundheitsinstituts (ISS), Silvio Brusaferro, sagte, dass der epidemiologische Trend zwar eine Verlangsamung zeige, dass aber sofortige Maßnahmen notwendig seien, um die Verbreitung neuer Varianten zu begrenzen.

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